Anbieter · Kraken
Für Österreich optimiertRegelmäßig aktualisiert

Kraken
Eine der sichersten Börsen weltweit.

Seit 2011 aktiv, ohne nennenswerten Hack. Niedrige Gebühren, hohe Liquidität und exzellente Sicherheits-Features – aber ohne AT-Steuerreport.

San Francisco, USA · gegründet 2011

MiCA
Einfachheit3.5
Gebühren4.5
Sicherheit5.0
Gesamt
8.9/10
8.9/10
Kurz & knapp

Das Wichtigste in 30 Sekunden

Kraken ist seit 2011 aktiv und gilt als eine der sichersten Krypto-Börsen weltweit — ohne nennenswerten Hack. MiCA-konform über Irland, niedrige Gebühren auf Kraken Pro, aber kein automatischer AT-Steuerreport.

  • Sicherheits-Bilanz: 14+ Jahre ohne größeren Hack
  • MiCA-konform über irische EU-Entität (keine FMA-Registrierung in AT)
  • Kraken Pro: 0,16 % Maker / 0,26 % Taker (mit Volumen deutlich weniger)
  • Proof-of-Reserves Audits werden regelmäßig veröffentlicht
  • Kein AT-Steuerreport — Blockpit oder Koinly nötig

Was ist Kraken?

Kraken ist eine der ältesten Krypto-Börsen der Welt und hat sich seit 2011 den Ruf einer der sichersten Plattformen überhaupt erarbeitet – kein einziger größerer Hack in der Firmengeschichte.

Die Plattform ist in Europa über eine irische Entität MiCA-konform. Eine FMA-Registrierung in Österreich liegt nicht vor – Nutzung ist aber legal.

Bewertung

Vor- und Nachteile

Vorteile
  • Hervorragende Sicherheits-Bilanz seit 2011
  • Niedrige Gebühren (Maker 0,16 % / Taker 0,26 %)
  • Hohe Liquidität – auch große Orders ohne Slippage
  • Margin & Futures verfügbar
  • Withdrawal Whitelist & Global Settings Lock
  • Deutscher Support
Nachteile
  • Kein offizieller AT-Steuerreport
  • Keine FMA-Registrierung
  • App weniger einsteigerfreundlich als Bitpanda
  • Pro-Oberfläche für günstige Gebühren nötig

Gebühren

Auf Kraken Pro: 0,16 % Maker / 0,26 % Taker, mit Volumen-Rabatten deutlich darunter. Die „einfache" Kraken-App ist teurer (bis ~1,5 %).

SEPA-Einzahlungen sind günstig (oft kostenlos oder < 1 €). Krypto-Auszahlungen kosten die Netzwerk-Gebühr.

Sicherheit

Kraken bietet 2FA, Withdrawal Whitelist (nur freigegebene Adressen), Global Settings Lock (Sperre für Sicherheitsänderungen) und Master Key für Recovery.

~95 % der Coins liegen in Cold Storage. Kraken veröffentlicht regelmäßig Proof-of-Reserves Audits.

Steuern in Österreich

Kein nativer AT-Steuerreport. Du brauchst ein Tool wie Blockpit oder Koinly, um die KESt-Pflicht für Österreich abzubilden.

Realisierte Gewinne aus Spot-Handel: 27,5 % KESt. Margin & Futures werden steuerlich anders behandelt – hier unbedingt Steuerberater fragen.

Für wen ist Kraken geeignet?

  • Sicherheits-bewusste Anleger, die Cold-Storage-Reputation wollen
  • Aktive Trader mit Bedarf an niedrigen Gebühren
  • Anleger mit größeren Beträgen
  • Weniger ideal für absolute Einsteiger

Was kann ich bei Kraken machen?

Kraken ist eine vollwertige Spot- und Derivate-Börse mit eigener Pro-Oberfläche. Staking ist für EU-Kunden aktuell ausgesetzt; Spot-Trading und SEPA-Banking funktionieren reibungslos.

ServiceVerfügbar?Details
Spot-TradingJa240+ Paare · Kraken Pro: 0,16 % / 0,26 %
FuturesJaÜber Kraken Futures (separate Verifizierung)
Margin (Spot)JaBis zu 5x auf ausgewählten Paaren
StakingNeinFür EU-Kunden derzeit nicht verfügbar
SparplanEingeschränktNur über externe Trigger (kein nativer DCA)
Krypto-KarteNeinNicht im Angebot

Aktuelle Zahlen

Spot-Paare
240+
Maker/Taker (Pro)
0,16 % / 0,26 %
Mind. Order
variabel je Paar
Cold Storage
~95 %

Hinweis: Angebot und Konditionen können sich ändern. Staking-APYs sind Richtwerte (Stand 2026) und schwanken laufend mit dem Markt. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben des Anbieters.

Funktionsweise

Wie funktioniert Kraken in der Praxis?

Kraken bietet zwei Oberflächen unter einem Konto: die Kraken-App / Standard-Web-Oberfläche für Einsteiger (Festpreis-Käufe, höhere Kosten) und Kraken Pro mit vollwertigem Order-Buch, Limit-Orders und deutlich günstigeren Gebühren. Beide nutzen denselben Account und dasselbe Guthaben.

Verifiziert wird über Intermediate-Verifizierung (für SEPA und Krypto-Auszahlungen ausreichend). SEPA-Einzahlungen sind in der Regel kostenlos und treffen meist innerhalb weniger Stunden ein. Kraken bietet auch Margin-Trading und Futures, was es von reinen Spot-Plattformen wie Bitpanda unterscheidet.

Eine FMA-Registrierung in Österreich liegt nicht vor — Kraken ist aber EU-weit über die irische Entität MiCA-konform. Die Nutzung aus Österreich ist legal, du musst aber Steuern selbst über ein Tool deklarieren.

  • Onboarding: Intermediate-Verifizierung in 1–24 h
  • Kauf: Standard-App (teuer) oder Kraken Pro (Order-Buch, günstig)
  • Auszahlung: SEPA-Out kostenlos, Krypto-Out nur Netzwerkgebühr
  • Extras: Margin (bis 5x), Futures, Staking (eingeschränkt für EU)
Zielgruppe

Für wen ist Kraken geeignet — und für wen nicht?

Kraken ist die Top-Empfehlung für sicherheits-bewusste Anleger mit größeren Beträgen. Wer eine Börse sucht, die ihre Sicherheits-Reputation seit über einem Jahrzehnt ohne Skandal verteidigt, kommt an Kraken kaum vorbei. Die Kombination aus Withdrawal Whitelist, Global Settings Lock und Master Key ist im Markt führend.

Weniger geeignet ist Kraken für absolute Einsteiger, denen die Pro-Oberfläche zu komplex ist, und für steuer-pragmatische AT-Anleger, die einen FinanzOnline-tauglichen Steuerreport ohne Zusatz-Tool wollen — hier bleibt Bitpanda die einfachere Wahl.

Ideal für …

Sicherheits-Maximalisten mit größeren Beträgen. Aktive Trader, die niedrige Gebühren brauchen. Anleger mit Erfahrung im Lesen von Order-Büchern. Nutzer, die Margin oder Futures handeln wollen.

Weniger geeignet für …

Absolute Einsteiger ohne Trading-Erfahrung. AT-Anleger, die einen automatischen KESt-Steuerreport ohne Zusatz-Software erwarten. Sparplan-Sucher mit nur 1–10 € pro Monat (das Mindest-Order-Volumen ist höher als bei Bitpanda).

Kosten

Kraken Gebühren im Detail (2026)

Auf Kraken Pro gilt das klassische Maker/Taker-Modell mit 0,16 % Maker / 0,26 % Taker als Einstiegsstufe. Mit höherem 30-Tage-Volumen sinken die Gebühren spürbar — bei großen Beträgen erreichst du Konditionen, die mit Bybit EU vergleichbar sind.

Die Standard-App ist deutlich teurer (bis ca. 1,5 %) und nicht zu empfehlen, wenn du Wert auf faire Preise legst. Pro ist kostenlos und mit demselben Login nutzbar — der Wechsel ist ein Klick.

  • Maker/Taker Pro: 0,16 % / 0,26 % (Einstiegsstufe)
  • Standard-App: bis ~1,5 % (nicht empfohlen)
  • SEPA-Einzahlung: meist kostenlos
  • SEPA-Auszahlung: kostenlos oder < 1 €
  • Krypto-Auszahlung: nur Netzwerkgebühr
  • Volumen-Rabatt: ab ~50.000 USD/30 Tage spürbar

Spar-Tipp: Nutze von Anfang an Kraken Pro statt der Standard-App — derselbe Account, aber 5–10x niedrigere Gebühren.

Sicherheit

Sicherheit & Regulierung: Wie sicher ist Kraken wirklich?

Kraken hat seit der Gründung 2011 keinen größeren Hack erlitten — eine Bilanz, die in der Krypto-Welt einzigartig ist. Rund 95 % der Coins liegen in Cold Storage, und Kraken veröffentlicht regelmäßig Proof-of-Reserves Audits, mit denen du als Nutzer kryptographisch verifizieren kannst, dass dein Guthaben wirklich gedeckt ist.

Auf Account-Ebene bietet Kraken die wahrscheinlich strengsten Sicherheits-Features am Markt: Withdrawal Whitelist (nur freigegebene Adressen), Global Settings Lock (Sperre für jegliche Sicherheitsänderungen für definierte Zeit) und Master Key für Account-Recovery. In Europa ist Kraken über die irische Entität MiCA-konform; eine FMA-Registrierung in Österreich liegt nicht vor.

Achtung: Kraken bietet aktuell kein Staking für EU-Kunden mehr an. Wer staken möchte, braucht Bitpanda, Bybit EU oder native Lösungen.

Ist Kraken seriös?

Ja — Kraken zählt zu den seriösesten und sichersten Krypto-Börsen weltweit. Das US-Unternehmen wurde 2011 gegründet und hat in über 14 Jahren Geschichte keinen größeren Sicherheitsvorfall erlitten — ein Alleinstellungsmerkmal in der Branche. In der EU operiert Kraken über eine irische Entität mit MiCA-Konformität.

Kraken veröffentlicht regelmäßig Proof-of-Reserves und arbeitet mit etablierten Banken zusammen. Eine FMA-Registrierung in Österreich liegt nicht vor — die Nutzung ist aber legal und unter MiCA EU-weit reguliert. Für österreichische Nutzer bedeutet das: keine direkte AT-Aufsicht, dafür aber die Sicherheits-Bilanz einer der ältesten Börsen am Markt.

Unsere Erfahrungen mit Kraken

In unserem Test haben wir Kraken Pro über mehrere Monate für mittelgroße Spot-Käufe verwendet. Besonders überzeugt hat uns die Liquidität bei großen Orders: selbst Käufe im fünfstelligen Bereich gingen ohne nennenswerten Slippage durch — ein klarer Vorteil gegenüber Bitpanda Standard.

Unsere Erfahrung mit den Sicherheits-Features: Die Einrichtung von Withdrawal Whitelist und Global Settings Lock ist etwas umständlich, gibt dir danach aber ein deutlich besseres Schlaf-Gefühl als bei den meisten Konkurrenten. Der deutschsprachige Support reagierte auf E-Mail-Anfragen meist innerhalb von 24 Stunden.

Kritikpunkt: Der fehlende AT-Steuerreport ist der größte Schwachpunkt. Wir haben die Transaktionen über Blockpit ausgewertet, was zwar funktioniert, aber je nach Volumen ein zusätzliches Abo erfordert. Wer rein für die KESt-Pflicht eine einfache Lösung sucht, ist bei Bitpanda besser aufgehoben.

Kraken im Vergleich mit Alternativen

So schneidet Kraken im direkten Vergleich gegen die wichtigsten Alternativen für Österreich ab.

AnbieterStärkeGebührenAm besten für
KrakenTop-Sicherheits-Bilanz seit 20110,16 % / 0,26 % (Pro)Sicherheits-bewusste Investoren
BitpandaAT-Marktführer, steuereinfach~1,49 % (Standard) / 0,03–0,15 % (Fusion)Einsteiger & AT-Steuerpragmatiker
Bybit EUNiedrige Gebühren, FMA + MiCA0,10 % Maker/TakerAktive Trader mit Volumen
CoinbaseNASDAQ-gelistet, MiCA Irland0,40 % / 0,60 % (Advanced)Markenbewusste Einsteiger

Häufige Fragen zu Kraken

Ist Kraken in Österreich seriös und legal nutzbar?

Ja. Kraken ist eine der ältesten und sichersten Krypto-Börsen weltweit (gegründet 2011) und in der EU über eine irische Entität MiCA-konform. Eine FMA-Registrierung in Österreich liegt nicht vor, die Nutzung ist aber legal und EU-weit reguliert.

Wie hoch sind die Gebühren bei Kraken?

Auf Kraken Pro zahlst du 0,16 % Maker und 0,26 % Taker als Einstiegsstufe — mit Volumen-Rabatten deutlich weniger. Die Standard-App ist teurer (bis ~1,5 %) und nicht zu empfehlen. SEPA-Einzahlungen sind kostenlos.

Liefert Kraken einen Steuerreport für Österreich?

Nein, Kraken bietet keinen nativen AT-Steuerreport. Du brauchst ein Tool wie Blockpit oder Koinly, das die Transaktionen importiert und einen FinanzOnline-tauglichen Report erstellt. Die KESt (27,5 %) musst du selbst deklarieren.

Wie sicher ist Kraken im Vergleich zu anderen Börsen?

Kraken hat seit 2011 keinen größeren Hack erlitten — eine Bilanz, die kaum eine andere Börse vorweisen kann. Rund 95 % der Coins liegen in Cold Storage, regelmäßige Proof-of-Reserves Audits und Sicherheits-Features wie Withdrawal Whitelist, Global Settings Lock und Master Key gehören zum Industrie-Standard.

Kann ich bei Kraken in Österreich noch staken?

Aktuell nicht. Kraken hat das Staking-Angebot für EU-Kunden eingestellt. Wer staken möchte, kann auf Bitpanda, Bybit EU oder native Staking-Lösungen ausweichen.

Was unterscheidet Kraken Pro von der Standard-App?

Kraken Pro ist die vollwertige Trading-Oberfläche mit Order-Buch, Limit-Orders und Maker/Taker-Gebühren ab 0,16 %. Die Standard-App ist einsteigerfreundlicher, aber mit bis zu 1,5 % Spread deutlich teurer. Beide nutzen denselben Account.

Welche Alternativen zu Kraken gibt es in Österreich?

Für AT-Steuerpragmatiker ist Bitpanda die beste Alternative (FMA, automatische KESt). Für noch günstigere Gebühren bietet sich Bybit EU an (0,1 %, FMA-registriert). Coinbase ist eine vertrauenswürdige NASDAQ-gelistete Option, aber teurer.

Welche Coins kann ich auf Kraken handeln?

Über 240 Spot-Paare gegen EUR und USD/USDT. Alle großen Coins (BTC, ETH, SOL, XRP, ADA, DOT, MATIC etc.) sowie viele Altcoins. Die Liquidität ist auf den Hauptpaaren exzellent, auch große Orders gehen ohne Slippage durch.

Endbewertung

Kraken: 8.9/10

Wenn Sicherheit deine Priorität ist, gibt es kaum eine bessere Wahl als Kraken. Du musst die fehlende FMA-Registrierung und den fehlenden Steuerreport in Kauf nehmen – beides ist mit einem Steuer-Tool gut lösbar.

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